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Autohaus Bronner GmbH & Co. KG - Logo
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Die Geschichte vom Autohaus Bronner in Nürnberg

Autohaus Bronner ist eines der traditi­onsreichsten Autohäuser Nürnbergs

Am 1. Februar 1931 gründete Mathias Bronner das Geschäft in der schweren Zeit der Weltwirtschafts­krise. Der knapp 28jährige war vorher als Monteur bei der Mercedes Niederlassung in Nürnberg be­schäftigt und wurde wegen der schlechten Auf­tragslage immer wieder entlassen.

Das war ein Grund dafür, dass er beschloss sich selbstständig zu machen und eine eigene Betriebsstätte in der Okenstraße zu gründen. Nach relativ kurzer Zeit zog er mit seinem Betrieb in die Angerstraße - Landgrabenstraße um. Dort war das Autohaus Bronner bis 1975 ansässig.

Die Kriegsjahre mit Mercedes und "Standard"

Zu Beginn spezialisierte sich Mathias Bronner auf die ihm bekannten Fahrzeuge und reparierte vor allem Mercedes-Benz. Damals prägten die Lastwagen das Stadtbild und private Pkws waren eine Seltenheit. Um 1939 übernahm Mathias Bronner die Standard-Vertretung, eine Marke die heute nur noch den Oldtimer-Fans ein Begriff ist.

Standard produzierte Motorräder, vor allem aber auch Dreiräder, wie sie auch Tempo oder Goliath herstellten. Die Marke ging später in den eigentlichen Namen Gutbrod über und hatte so legendäre Fahrzeuge wie "Heck 604" und "504" im Programm. Gutbrod war das erste Unternehmen, das die schräg nach vorne abfallenden Fahrzeuge - ähnlich dem VW Transporter - ins Programm nahm.

Als Gutbrod einen Zweisitzer, den Superior, herausbrachte, blieb der Erfolg aus und das Unternehmen musste Konkurs anmelden. Mathias Bronner hat seine Reparatur-Werkstatt über den Krieg weitergeführt. Mit viel Improvisationstalent rettete er sich über die schweren und schlechten Zeiten.

Auch sein Unternehmen wurde aber vom Krieg nicht verschont und so wurde der Betrieb in der Landgraben-Angerstraße dreimal zerbombt, brannte völlig aus und musste immer wieder neu aufgebaut werden.



Wiederaufbau und Wirtschaftswunder

Nachdem Mathias Bronner aus der Mercedes Benz Organisation kam, übernahm er 1951 die Unimog General-Vertretung. Unimog ist die Abkürzung für Universal-Motor-Gerät, ein Mercedes-Produkt.

Der Unimog hat sich im Laufe der Zeit vom landwirtschaftlichen zum kommunalen Produkt entwickelt und deckt dank der ganzen Aufbauten, Zusatzprogramme und -geräte ein riesiges Fahrzeug-Gebiet ab. 1960 wurde die Unimog-Vertretung von Nürnberg nach Eibach verlegt und ein Sohn von Mathias Bronner übernahm sie.

Bronner wird Renault „Autohaus Bronner“

Bis 1952 hatte Bronner die Gutbrod-Vertretung inne. Nach dem Gutbrod Konkurs anmeldete, wurde Autohaus Bronner der erste Vertragshändler der Deutschen Renault AG in Nürnberg.

1957 trat Heinz Bronner (geboren am 28. Februar 1937) als Nachfolger in die Firma ein. Während sein Bruder sich um die Unimog-Vertretung kümmerte, war er von Beginn an für die PKW-Schiene zuständig. Nach der Oberrealschule erlernte Heinz Bronner den Beruf des Werkzeugmachers. Und obwohl ihm angeboten wurde, seinen Lehrbetrieb zu übernehmen, entschied er sich doch für die Fahrzeug-Branche und für den elterlichen Betrieb. Um sich entsprechend auf den französischen Vertragspartner einzustellen, absolvierte er von Januar bis Ende April 1958 ein Praktikum in einer Renault-Niederlassung in Le Havre, Frankreich. Für Heinz Bronner war diese Zeit zwar nicht einfach, aber auf jeden Fall ungeheuer lehrreich. Da der Krieg und seine Auswirkungen noch immer die Menschen bewegte und es auch noch keinen Friedensvertrag gab, war ein junger Deutscher zunächst alles andere als ein vorbehaltlos gern gesehener Gast in Frankreich. Doch Heinz Bronner möchte die Erfahrung im fremden Land auf keinen Fall missen.

Eine Marke wie Renault in den 50er Jahren in Deutschland zu etablieren, war sicher kein Zucker­schlecken und so resümiert Heinz Bronner heute: "Wir haben mit Renault die tiefsten Tiefen und die höchsten Höhen mitgemacht".

Zu Beginn gab es immer wieder Qualitätsprobleme, speziell im Bereich der Korrosion. Natürlich hatten auch deutsche Firmen damals ähnliche Mängel. Nur konnten sie sich einen entscheidenden Vorteil zu eigen machen: Problemlösungen wurden hier in Deutschland an Ort und Stelle gesucht und waren dadurch schneller erfolgreich. Doch auch diese Zeit hat Autohaus Bronner bravourös gemeistert. Denn das Haus war immer von Renault überzeugt und die letzten 15 bis 20 Jahre haben dem Autohaus recht gegeben, wie die bundesdeutschen Neuzulassungen beweisen. Renault hat mittlerweile ein ausgesprochen gutes Produkt-Programm und verfügt über eine hervorragende Qualität.

Seit 45 Jahren arbeitet Autohaus Bronner eng mit Renault zusammen und es gibt Leute, die behaupten, Heinz Bronner "habe die Renault Raute auf der Stirn eingraviert". Kein Wunder, denn der Chef des Hauses hat die gesamte Produktpalette von Renault miterlebt: "Als Renault übernommen wurde, gab es nur ein Modell: den legendären 4CV oder Quatre Chevaux.

Dann kamen die Modelle Dauphine und der R8. Dank des typischen Erfolgsmodells wurde Renault schließlich auch in Deutschland so richtig bekannt - der R4 machte es möglich. Die Erfolgsserie setzte sich mit dem Renault 16, der Schräghecklimousine fort.

Renault war in der Entwicklung schon immer tonangebend und federführend. Diese Tatsache lässt sich mit dem Espace, Scenic und dem Twingo fortführen. Gerade diese Modelle sind Produkte welche von Renault kreiert und entwickelt wurden und nun von vielen Marken imitiert werden. Das Renault schon immer ein sehr innovativer und visionärer Hersteller war, zeigte die Vorstellung des Avantime auf der IAA '99 in Frankfurt.

Natürlich hat sich gerade auf dem Automobilmarkt in den vergangenen rund 50 Jahren unglaublich viel getan. War es zu Beginn noch so, dass jede Fahrzeug-Marke ihre ganz individuelle Technik und Karosserie hatte - damit verbunden auch ganz spezifische Werkzeuge und Reparaturen - werden die individuellen Probleme im Zuge der Europäisierung immer geringer. Durch die Internationalisierung auch der Zulieferbetriebe sind fast alle Motoren internationale Lösungen. Die Modelle unterscheiden sich jetzt vor allem durch Details, wie Karosserie- und Größenverhältnisse. So hat ein Wagen einen leichter zugänglichen Kofferraum, dafür einen engeren Motorraum, während es beim nächsten Modell genau umgekehrt sein kann.

Das Autohaus Bronner reagierte auf die steigende Auftragslage und eröffnete 1969 aus Platzgründen eine zusätzliche Betriebsstätte in der Sandreuthstraße. Doch nach einigen Jahren wurde es auch am erweiterten Standort zu eng. So begann man 1974 mit einem Neubau in Langwasser. Am 2. Januar 1975 wurde offiziell der Einzug in der Lübenerstraße 16 gefeiert. Ein Neubau in diesem Umfang bedeutet immer ein unternehmerisches Risiko. Doch dieses Risiko hat sich für Heinz Bronner rentiert. Nur so konnte er sicherstellen, dass er sein Unternehmen an seinen Sohn Mathias auch in der dritten Generation weitergeben kann.



Neubau und Umzug nach Langwasser

Das Autohaus in Langwasser ist ein offener, transparenter Bau. Um die gegebenen Platzverhältnisse optimal auszunutzen errichtete man den Neubau relativ weit zur Straße hin. So schuf man die benötigten Durchfahrtsmöglichkeiten. Im Laufe der Zeit wurden die Gebäude immer wieder umgebaut, erweitert und optimiert. 1991/1992 entstand deshalb ein zweiter Laden für Gebrauchtwagen.

Der ältere und der neue Laden wurden mit einem Dach verbunden, so dass niemand im Regen stehen gelassen wird, weder bei einer Auslieferung, noch der einfahrende Kunde. Zur Erweiterung wurde von der Deutschen Bahn noch ein Grundstück erworben, das für 20 neue Stellplätze sorgt.

Die 3. Generation kommt ins Unternehmen

Seit 1995 ist Sohn Mathias in der 3. Generation mit im Betrieb. Nach der mittleren Reife, machte er eine Lehre als Kfz-Mechaniker beim Autohaus Pillenstein. Danach, auf der Berufsfachschule in Calw den Kfz-Betriebswirt, ein Praktikum bei Renault in Limoges (Frankreich) und anschließend den Meisterbrief zum Kfz-Meister.
Um auch die gewerblichen Kunden professionell bedienen zu können entschied man sich 1998 dazu den Renault- Business-Center-Vertrag zu unterzeichnen. Gerade Transporter mit Spezialumbauten oder Flottenverkäufe sind besonders beratungsintensiv und spannend.

Im Jahr 2006 ist es nach langen Verhandlungen mit der Stadt Nürnberg gelungen die Lübenerstraße zwischen Autohaus und Gebrauchtwagenplatz zu kaufen. Für die Präsentation der hochwertigen 7*-Gebrauchtwagen von Bronner wurde der Platz überdacht. So können die Gebrauchtwagen bei jedem Wetter ausführlich begutachtet werden.

Zum 1. Januar 2007 folgt die Geschäftsübergabe vom Senior Chef Heinz Bronner an seinen Sohn Mathias Bronner.

Gleichzeitig erhält das Familienunternehmen Bronner den Vertragshändlervertrag für die rumänische Marke Dacia, welches eine 100%-ige Renault-Tochter ist und sich derzeit zunehmender Beliebtheit erfreut.

Die neueste Errungenschaft ist der Vertrag zum Renault-Sport-Stützpunkt welcher zum 1. August 2009 unterzeichnet wurde. Mit den neuen Renault-Sport-Modellen sollen vor allem Motorsport-, Leistungs- und Technikbegeisterte Autofahrer gewonnen werden.

Im November 2009 wurde eine neue automatische Waschanlage mit Lack schonender Softtec-Technik eingebaut. Ständig wird auf dem neuesten Stand der Technik gearbeitet und in Neuerungen investiert, so besitzt die neue Waschanlage die neueste Koaleszenzabscheidetechnik für die Abwasserreinigung.

Eine der größten Stärken des Autohaus Bronner ist seine Kontinuität. Das Unternehmen sieht sich als Team, als gute Mannschaft, die kontinuierlich zusammenarbeitet. Viele Mitarbeiter sind schon seit 10, 20 und über 30 Jahren mit dabei. Und so betrachtet Bronner seine Crew als erfahrene Mannschaft, mit jungen, zeitgemäßen Ideen. Unabhängig, in welcher Abteilung ein Mitarbeiter beschäftigt ist, egal ob in der Disposition, im Lager der Werkstatt oder in der Buchhaltung: die Konstanz ist ein wichtiges Thema. Schließlich befinde Sie das Autohaus bereits in der 3. Generation - und das schaffen nur 4% aller Betriebe.

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